Thursday, January 26. 2012GalaxyS - Erste Stolperversuche
Ja, ich muss zugeben, ich habs getan. Ich habe die Kriegskasse geplündert und mir ein Android-Smartphone zugelegt.
Nach einigen Recherchen ist meine Wahl auf das I9000 von Samsung (aka Samsung Galaxy S1) gefallen, das als einziges Telefon von Samsung (mit Ausnahme von dem S2) eine vernünftige Cyanogenmod Unterstützung hat. Sowohl S1-Plus (I9001) als auch S1 LCD (I9003) sind dank der deutlich schlechteren Hardware dafür ungeeignet und verdienen eigentlich nicht den Namen "Galaxy S". Nachdem das Telefon bei mir angekommen war und nach dem ersten Einschalten sogar direkt funktionierte, stellte ich fest, dass leider nur Andorid 2.2 drauf installiert war. Macht nix, dachte ich, es gibt ja schon nen neues offizielles Firmware-Image von Samsung. Also brav KIES installiert und.....wow...mir wurde als erstes ein Softwareupdate auf dem Telefon angeboten. Prima, dachte ich. Hab leichtsinnigerweise OK geklickt und bin erstmal duschen gegangen. Eine halbe Stunde später präsentierte KIES die Meldung, dass das Update erfolgreich war. Das Telefon war leider anderer Meinung und führte alle 10 Sekunden eine Reboot durch: GalaxyS Logo, schwarzer Bildschirm, GalaxyS Logo, schwarzer Bildschirm, .... Damit war dann mein Abendprogramm zugunsten einer "Rettungsmission" gestrichen und ich durfte mich erstmal in diversen Foren in die Thematik einlesen. Das Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen:
Also Kommando zurück, alles Neu. Das Aktuellste Image für das I9000 ist offensichtlich Android 2.3.6, das man u.a. auf www.android-hilfe.de findet mit zugehöriger Anleitung. Damit klappts dann auch. Wednesday, April 27. 2011El Teide
Der norwegische Fotograf Terje Sorgjerd hat eine Woche auf dm Berg El Teide verbracht, Spaniens höchstem Berg. Dabei ist ein atemberaubendes Video entstanden:
Monday, April 11. 2011Leiterwagen-Rekonstruktion, Teil 2
Der Mittelalter-Winter ist so langsam vorbei und das Handwagenprojekt nimmt nach einigen Stunden im Keller langsam Formen an. Aber alles der Reihe nach. Nachdem im ersten Teil bereits das Buchenholz zugesägt wurde, ist es zwischenzeitlich geobelt und geschliffen worden.
Danach wurden die Leiterholme an den Enden rundgedreht, die einzelnen Leitersprossen wurden an den Enden angefräst und die Leiterholme bekamen Nuten zur Aufnahme der Sprossen. In den nächsten Tagen muss nun noch das Holz gestrichen werden, die Verstrebungen an der Hinterachse müssen noch montiert werden und einige provisorische Schrauben müssen noch ersetzt werden. Tuesday, January 25. 2011Apostrophe 1.5
Some days ago, the Symfony Mailinglist pointed me to a new CMS based on the Symfony 1.4 Framework: Apostrophe 1.5
Apostrophe is built as a plugin based on the famous Symfony framework. It uses sfGuard as user backend, jQuery for Javascript interaction and several other well-known other libraries. The first demo on http://demo.apostrophenow.com was outstanding: A complete CMS based on symfony that could be used by Non-Webdesigners with the option be extended by custom content types. (Take a look at the demo and you will see) As I had a project in my queue with exactly these requirements, I started directly. First I started with a brand new project where I added the apostrophe plugins and all dependencies (yes, the right guard plugin) ending up with several errors while deploying the database (i.e. some foreign columns which did not match their type). Ok, its open source, it can happen. Next I tried the sandbox. Setup was quite easy and took about 20 minutes including apache config and download. The sandbox behaved exactly like the demo so I felt like a winner: A complete CMS in only 20 minutes! The annoyances began when I tried to customize the layout: Menu with 2 levels in the left container, content in the middle, optional menu/sidebar on the right, german-only moderator interface. I thought that was a task of 1-2 hours but it took me about 8 hours thanks to the mess with the always-use-floating-divs-layout. On saturday evening the design was finally acceptable. Next i recognized, that the UI translations were incomplete. I started adding some strings to the i18n files and discovered that several texts, especially in the admin bar, were not covered by the a_ function (intelligent __() i18n function). Next I started adding content. In the project we have public pages and pages that are restricted to registered users. That means a user has to be logged on to see the restricted page. If that user is a moderator/admin the edit buttons are always visible to him without a chance to turning them off. Especially when there are several moderators and if one moderator wants to view a page created by another moderator, the edit buttons are quite disturbing. As Apostrophe is open source, I wrote a button for the admin bar ('toggle edit') that toggles all edit buttons on a click and preserves the 'edit state' during the session. On this point it was sunday evening and I finally thought I could started adding content. So I started with one page (Link)which contains several images in the text flow and discovered that Apostrophe neither supports a custom image size nor supports images in the text flow <img src=... align=left|right As this feature is difficult to implement and requires several changes in the apostrophe core, but a must for a CMS, I stopped the apostrophe experiment at this point. Thursday, September 30. 2010Typo3 introduction package issues
Today I tried out the new Typo3 4.4 with the introduction package. The first issue was the INSTALL.txt installation manual which does not belong to the 4.4+introduction bundle but to the normal Typo3 package. After adopting some paths to the new directory structure, the installer worked like a charm and some minutes later, I was in the backend. So far, so good.
When I navigated to the Frontend I saw nothing but a blank page. First I thought the blank page was related to a server/php/scripting error but a quick look into the HTML source and the server logs revealed nothing like that. The logs had no suspicious entries and the HTML code was fine...but without any content. Next I turned all debugging options on which I found in the config of typo3. Same result. A hint from ronjn to "uninstall realurl and delete the .htaccess file" finally did the trick. I deinstalled the plugin (still no content) and releted the .htaccess. After reloading my frontend webpage I saw the contents of the introduction package. Some Postings at the DEV mailing lists blamed mod_rewrite or the allow_override directives for that issue. To investigate further, I reactivated .htaccess and reinstalled realurl. Then I navigated to the frontend and was astonished. The frontend still worked. Even when clearing the cache and restarting Apache. My only conclusion is a small question which realurl asked me when I reinstalled it: "Do you want to regenerate the urls" (or similar), which I answered with yes. It seems like the pretty-formated URLs are neither in the database shipped with the introduction package nor generated while installing. Sunday, August 1. 2010Leiterwagen-Rekonstruktion In den letzten anderthalb Jahren war ich einige male mit bei den Furor Normannicus Gewanderungen. Dabei wird in, nach historischem Vorbild rekonstruierter Kleidung, eine Bestimmte Stecke gewandert. Man kann dabei neue Ausrüstung einem Alltagstest unterziehen, über alte Handelsstraßen, mittelalterliche Verhüttungstechniken sowie Ackerbau im Mittelalter lernen oder einfach nur die Natur genießen.Natürlich habe ich die Teile nicht entsorgt, sondern mir Gedanken gemacht, wie man denn die fehlenden Teile selbst konstruieren könnte. Zuerst habe ich einen befreundeten Schreiner konsultiert, der meinte, für einen Leiterwagen, der Wetterbeständig sein sollte, würde sich Douglasie oder Lärche empfehlen. Douglasie ist nur leider ein nordamerikanisches Holz, das im Mittelalter nicht in Europa vorkam. Was die Lärche anging, habe ich knappe 30 Holzhändler angerufen und keiner konnte das Holz in einer nutzbaren Form liefern. Die dritte Idee war dann Buche. Leider musste ich feststellen, dass normale Baumärkte heute noch nicht einmal mehr Buche (außer als Formleisten zu Apothekenpreisen) führen. Die Holzhandlung meiner Wahl (Holz Hegener in Gladbeck) hatte aber sehr schöne Stammware (also Stamm in Streifen geschnitten) schön abgelagert und zu einem sehr angenehmen Preis. Tuesday, July 27. 2010FS20 mit dem STM32
Die letzten Tage hatte ich mal etwas Zeit, mit dem Empfangsmodul RX868-3V von ELV und einem STM32 zu spielen. Der STM32 eignet sich prima als Gateway zwischen FS20 und Heimnetzwerk, sei es nun CAN-Bus, Ethernet oder die USB-Verbindung zum PC. Ausserdem arbeitet der Microcontroller auf 3V, sodass man den Ausgang des Empfangsmoduls direkt an den uC anschliessen kann.
Zuerst habe ich ersteinmal ein kleines Programm geschrieben, das einen Timer im Hintergrung mit einer Auflösung von 10us laufen lässt. Wenn man nun noch den Port so konfiguriert, dass man bei jeder Flanke einen Interrupt bekommt, kann man im Interrupt die Zeiten zwischen den Pegelwechseln ermitteln und daraus ableiten, ob es sich um ein 1-Bit oder ein 0-Bit handelt. Die Ergebnisse von dem kleinen Programm sahen recht vielversprechend aus. Die erwarteten Zeiten von 400us bzw. 600us wurden ziemlich genau getroffen. Nächster Schritt war dann ein kleiner Protokoll-Monitor. Auf der Seite fhz4linux.info ist das Protokoll zumindest für die Dimmer von ELV erklärt. Aktuell gibt der Monitor das ganze auf die Console aus, was dann so aussieht: HC: 0x54 16 Addr: 0x00 Cmd: 0xAA CRC: 0x00 Nach ein paar Anregungen (Danke dafür an Thomas) werde ich wohl als nächstes mal die Input-Capture Funktion des Timers dafür nehmen. Dann gibts bei höherer Interrupt-Last keine Fehlerkennungen. Monday, April 12. 2010Home-Automation
Vor einiger Zeit habe ich mir von ELV für unser Wohnzimmer Funk-Heizkörperthermostate bestellt. Zuerst habe ich die ETH comfort 100 Thermostate zusammen mit der dazugehörigen Funkfernbedienung bestellt.
Leider endeten schon die ersten Tests in einer mittleren Katastrophe. Die Soll-Temperatur lässt sich nämlich an den Thermostaten einstellen und zeitgesteuert programmieren. Diese Prozedur darf man natürlich an jedem Thermostat wiederholen...und das bei jeder Änderung der Vorgaben. Die Fernbedienung war jedoch der absolute Super-GAU. Mit Ihr ließ sich nicht wie erwartet die gewünschte Temperatur einstellen, sondern nur der Offset zu der bereits gewählten Temperatur am Thermostat. Leider konnte man auf der Fernbedienung nicht ablesen, welche Temperatur grade am Thermostat eingestellt war, sodass das ganze zu einer Art "Blinde Kuh" Spiel mutierte. Damit nicht genug; hatte ein Thermostat die Funkübertragung nicht mitbekommen, das andere aber doch, hatten sie fortan unterschiedliche Sollwerte, die sich mit der Fernbedienung auch nicht mehr in Einklang bringen ließen. Also wurden die Geräte wieder eingetütet und zum Verursacher zurückgeschickt. Als nächstes habe ich mir dann von ELV die anderen Thermostate des Typs FHT8xx nebst Raumregler und Türkontakt bestellt. Außerdem habe ich noch ein kleines Empfangsmodul RX868-3V dazubestellt. Die Inbetriebnahme gestaltete sich deutlich einfacher als bei den anderen Geräten, auch wenn eines der gelieferten Thermostate direkt defekt war (µC gestorben). Die Funk-Raumregelung klappt anstandslos und die Temperatur hat den gesamten Winter im Wohnzimmer gestimmt. Jetzt fehlte nur noch die Anbindung an den Haus-Server. Also mal das RX868-3V Modul ausgepackt, mit Strom versorgt und das Ausgangssignal mit einem Oszilloskop abgegriffen. Leider macht der Empfänger aus dem empfangenen Rauschen direkt ein TTL-Signal, auf das sich ziemlich schlecht triggern lässt. Aver was wäre der Informatiker ohne seinen PC? Schnell mal den Ausgang in den Line-In der Soundkarte eingekoppelt und mit einem Soundrekorder das ganze aufgezeichnet. Und siehe da, man kann Übertragungen sehen. Sunday, August 30. 2009Spass mit Belkin N+Einzig der integrierte Samba-Server für die Dateifreigabe nervt etwas, da Belkin dem Server den Namen "BELKIN N+" gegeben hat und somit sowohl Lehrzeichen als auch ein Sonderzeichen im Servernamen verbaut hat. Will man von einem anderen Linux-System oder von OpenWRT auf die Freigabe drauf, geht dies nur mit ziemlichen Verrenkungen. Leider kann man über die Webschnittstelle den Namen nicht ändern. Nach einigen Stunden Sucherei hab ich jedoch einen Weg gefunden. Zuerst hab ich mal versucht, mir ein eigenes Firmware-Image zu bauen. Belkin bietet ja auf seiner OpenSource Seite die Toolchain und die Quelltexte zum Download an. Leider klappt das ganze nicht mit einem halbwegs aktuellen GCC zusammen. Ein anderer User hat es aber geschafft, ein Image mit Telnet-Zugang zu bauen. Das lädt man erstmal herunter und flasht es in den Router. Daraufhin ist man schonmal root. Nach ein wenig Sucherei findet sich die /etc/smb.conf, wo der Servername drinsteht. Ägerlicherweise wird diese Datei jedoch beim Bootvorgang komplett neu geschrieben, sodass sich Änderungen darin nicht lohnen. Etwas weiter gesucht findet sich im /bin Verzeichnis der Befehl "nvram". Ein nvram show ergibt unter anderem:
Nun noch
und schon sieht die smb.conf wie gewünscht aus:
Wer mag, kann nun wieder das original-Image draufflashen. Die Einstellungen bleiben dank NVRAM erhalten. In OpenWRT (kamikaze) lässt sich nun das Laufwerk mounten:
Saturday, June 27. 2009Wrap up
In den letzten Wochen ist bei uns im Garten einiges passiert. Hier ein kleiner zeitlicher Abriss:
5. April: Verlegen der Drainage 10. April: Einsaht des neuen Rasens 24. April: Die ersten Grashalme 1. Mai: Die ersten Untermieter 30. Mai: Fertigstellung des Pumpwerks, Elektroverkablung Garage, Sand im Sandkasten sowie eine Bodenhülse 26. Juni: Garenbewässerung 27. Juni: Anlieferung des Sandkastens von Christine, Julian, Helga und Udo Wednesday, June 3. 2009Blaulichtquiz![]() Feuerwehr ist ein schönes und vor allem interessantes Hobby. Aber es hat einen Nachteil: Man muss sich unheimlich viel Faktenwissen und Zusammenhänge merken. Steigt ein bestimmtes Gas gen Himmel oder sinkt es zu Boden und sammelt sich in Kellern?? Wie ist die Funkkennung für einen Rüstwagen? Was ist ein AED? Kann man das essen? Um solche Fragen zu lernen bzw. zu widerholen hab ich ein Quiz mit vielen themenbezogenen Erläuterungen und aktuell 120 Fragen aufgesetzt. So kann man in der Mittagspause oder in ruhigen 5 Minuten mal einige Fragen beantworten und seinen eigenen Fortschritt anschauen. Wer mag, kann sich das Blaulichtquiz einmal anschauen. Zu finden ist es auf www.blaulichtquiz.de. Das Quiz ist kostenlos. Tuesday, April 28. 2009Nachtrag: Garagenlieferung
Lange ist hier nichts mehr passiert. Das lag hauptsächlich daran, dass wir in den letzten 2 Monaten unheimlich viel im Garten gebuddelt und gemacht haben. So bin ich heute erst dazu gekommen, die Fotos von der Garagenanlieferung nachzubearbeiten und hochzuladen.
Weiter gehts demnächst mit der Drainage. Friday, January 9. 2009Home-CinemaIn der Wohnung reichte ein 5m VGA-Kabel zwischen PC und Beamer. Da im Haus jedoch der PC jedoch neben dem Wohnzimmerschrank stehen soll, wo er mit Gigabit-Lan, genügend Strom und allerlei Kabeln versorgt werden soll, ergibt sich das Problem einer 12 Meter langen Videoverbindung zwischen PC und Beamer. Die 50 Euro Grafikkarte vom PC bietet als Schnittstellen nur VGA und DVI an. Kurz mal in die Specs der beiden Schnittstellen geschaut und siehe da: VGA ist selbst mit vergoldeten Kontakten nur bis ca. 7,5m für 720p nutzbar, bei DVI hat nach spätestens 10 Metern ein Repeater zu sitzen, der seinerseits Platz und Strom haben möchte. Für die Verlegung in Kabelkanälen ein ziemliches K.O.-Kriterium. Nach ein paar Tagen kam auch dann die Bestellung mit allerlei anderem Krempel von Reichelt und euphorisch wie man ist, begiebt man sich direkt erstmal ans Basteln. Der erste Test war sehr vielversprechend. Ohne großen Aufwand konnte ich auf meinem neuen Mediacenter-System (Debian Linux) den DVI-Ausgang ansprechen, ihn auf die entsprechende Auflösung stellen und über den HDMI zu DVI Adapter und die 15m HDMI-Kabel das Bild zum Beamer schicken. Und das ohne irgendwelche Qualitätsverluste, Aussetzer oder andere Probleme. Ich war entzückt. Ebend ein paar Kommandos auf der Konsole abgesetzt und siehe da, die Karte wird bei lspci nicht richtig erkannt. Noch ein wenig in Google nachgeschaut und prompt hatte ich den Hauptgewinn: Skystar2 wird von Linux optimal unterstützt....bis auf die Revision 2.8, die ich natürlich bekommen musste. Netterweise hat Technisat auf seiner Homepage vorkompilierte Treiber für die Skystar2 2.8 zum Download. Leider scheiben sie jedoch nicht dabei, ob die Treibermodule gegen den 2.6er Kernel oder gegen die Sourcen von Video4Linux gelinkt werden müssen, geschweige denn, welche Version dafür benötigt wird. Auf Grund des Dateidatums kann man die Sache ja noch ein wenig eingrenzen aber nach 3 Stunden Arbeit und unzähligen verschiedenen kompilierten Versionen vom Linux-Kernel sowie V4L war das Ergebnis immer das gleiche: Unresolved externals! Mangels Motivation ist das Thema jetzt erstmal vertagt.
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